Starke Saison des ASC - 2009/2010 (BLMR) Drucken
  
Montag, 28. Juni 2010 02:10
 

An einem historischen Sporttag (SCHLAND deklassiert England mit 4:1 … und der Ball von Lampard hat noch die Linie gekratzt ;-)) endete mit dem letzten Duell der Aachener und Kölner Snookercracks die Oberliga-Saison auf Landesebene (BLMR) 2009/2010.

 

Wie schon am Vortag von der „Zweiten“ des ASC wurde Köln auch von der „Ersten“ mit einem 7:2 nach Hause geschickt. ASC1 hat sich damit verlustpunktfrei die Meisterschaft gesichert, gefolgt von ASC2, die mit nur 3 Saisonniederlagen das als stark einzuschätzende Team von Köln2 auf Platz 3 verwiesen, mit einigem Abstand.
Auch ein drittes Team schickte der ASC diesmal ins Rennen, gespickt mit vielen Liga-Neulingen schlug man sich achtbar, fuhr einen hohen Saisonsieg ein, rahmt allerdings dennoch die Tabelle von unten ein.

Der ASC1 überzeugte in dieser Spielzeit rundum und steigt somit auf in die Regionalliga. Kein Spieler der „Ersten“ hat eine negative Matchbilanz aufzuweisen, unser frischgebackener Einzel-Landesmeister Eugen Biedlingmaier schaffte es sogar als einziger in der gesamten Liga eine 100%-Quote zu erzielen, dicht gefolgt von Michael Kessel, der nur ein einziges läppisches Spielchen vergeigte. Des weiteren tolle, deutliche Quoten erzielten Patrick Liedtke und Willi Butsch. Auch Erste-Mannschaft-Neuling Robby Hilgers schlug sich hervorragend und erwirtschaftete ein Plus, Michael „Kiki“ Bauer eine ausgeglichene Bilanz. Hohe Breaks, teils jenseits der 40 wurden von fast allen geschossen. Ein wichtiger Meilenstein war sicherlich der tolle Auswärtssieg in Köln, gerade als diese sich nach ihrem furiosen Sieg über ASC2 in scheinbar bestechender Form befanden. Zudem behielt die „Erste“ in allen Aachener Derbys deutlich die Oberhand. Wir wünschen viel Glück für die kommende Spielzeit.

 

Für den ASC2 wurde zu Beginn der Saison Oldenburg-Heimkehrer Lukas Gehrmann gemeldet, der ab der Rückrunde durchweg zum Einsatz kam. Es war für die „Zweite“ eine tolle Sache, einen solchen Spieler und super Kameraden in den eigenen Reihen zu haben, er wird jetzt natürlich wieder zur „Ersten“ transferiert, wo er hingehört. Aber auch der „eigentliche Stamm“ der „Zweiten“ wusste zu gefallen, Torben Bloitzheim, Georg Radermacher und Steve Hilgers erzielten gute Quoten mit leicht bis deutlich positiven Bilanzen und legten somit das Fundament für die Vizemeisterschaft. Liga-Neuling Martin Kosmehl kam hauptsächlich zu Saisonbeginn zum Einsatz und war am wegweisenden Auswärtssieg in Gummersbach entscheidend beteiligt. Sporadisch zum Einsatz kam Thomas Klinkenberg, der zwei Siege besteuerte, sich aber insb. als grandiose moralische Unterstützung erwies. Ergänzungsspieler Tobias Caumanns trug sich ebenfalls in die Sieger-Liste ein. Meilensteine waren in dieser Saison die Siege gegen Gummersbach (Köln patze hier gleich zweimal), die Siege gegen Marc – The Dragon – Schönigers Mechernicher sowie natürlich das oben erwähnte 7:2 zum Abschluss. Lediglich gegen die „Erste“ musste man sich geschlagen geben, zudem hatte man beim 0:9-Auswärtsdebakel in Köln einfach einen sch…wachen Tag erwischt.

 

Aufgrund „des großen Andrangs“ schickte der ASC ein weiteres Team ins Rennen, rund um unsere Potting-Machine Xhevat Avdija wurde ein junges Team mit zum Teil „grünen Jungs“ formiert, die sich nun auch im Liga-Betrieb behaupten wollten. Das machten sie mit Bravour, der Höhepunkt war sicherlich der 7:2 Heimerfolg gegen Mechernich, ansonsten musste man natürlich schon streckenweise Lehrgeld bezahlen. Top-Scorer der „Dritten“ war „überraschend“ Xhevat Avdija, der sicherlich auf 2.-Mannschaft-Niveau agiert hat. Auch der häufig eingesetzte Jungspund Jürgen Hanke wusste zu überzeugen und schaffte den ein oder anderen „unerwarteten“ Sieg. Ebenfalls häufig spielte Martin „Spletti“ Splettstößer, der insb. gegen die Kölner keine schlechte Figur machte. Die restlichen Spieler kamen je nach freien Kapazitäten in ihren Zeitplänen zum Einsatz: Lukas „Luke“ Schürhoff (3:3 Bilanz), Heiko Nolting (ein Mann mit Potenzial), Routinier Dirk Pelzer sowie „Altmeister“ Werner Knüfer, einer der Matchwinner gegen Mechernich. Beim ASC3 steht die Entwicklung sicher noch am Anfang, trotz des letzten Tabellenplatzes kann man von einer gelungenen ersten Saison sprechen.

 

Aktualisiert ( Montag, 02. August 2010 14:10 )