Snookerverein in Aachen 1.ASC -Pot Black- e.V.

ASC II: Auswärtssieg mit starken Leistungen bei Viersen III PDF Drucken E-Mail
  
Sonntag, 25. Januar 2009 08:24

24.01.2009: „Hurra Hurra die Aachener sind da“ schallte es durch das Treppenhaus des Viersener Vereinsheims, nachdem gleich sechs Aachener Potter mit ihren beiden Kompakt-Limousinen in Anrath auffuhren. Gleich strömten sie an die die „halbwegs“ beleuchteten Tische und machten sich mit den Gegebenheiten vertraut.
Käpt’n Dirk Pelzer zauberte für die Start-Drei heute folgende Aufstellung aus dem Hut: Ewald Crombach, Torben Bloitzheim und Georg Radermacher. Weiterhin im Kader: Werner Knüfer und Steve Hilgers.

 

In Runde 1 spielte Georg gegen Werner Wesselbaum, das Duell der Präsidenten. Georg erspielte sich Vorteile in Frame 1, konnte seine gute Leistung allerdings nicht in Zählbares umsetzten, Werner lochte nach einigem Hin und her die letzte Schwarze. In Frame 2 führte erst Werner, dann der Aachener, am Ende aber dann der Viersener (0:2).
Torben bekam es gleich mit dem besten Viersen-IIIer zu tun. Rainer Thiel hatte in Frame 1 denn auch keine Probleme, unseren Spieler in Schach zu halten und holte ihn sich klar. In Frame 2 fand Torben in’s Spiel und spielte sein taktisches Potential in Form einiger hervorragender Safeties aus. Plötzlich lag die Belohnung auf dem Präsentierteller, jeder Linkshänder hätte mit der Zunge geschnalzt, Torben musste die machbare Schwarze vor der Ecktasche allerdings per Oma spielen, verschoss leider und Rainer sagte „Danke“ (0:2). Bereits jetzt sah es nicht gut aus für unser Team, glücklicherweise stand Ewald noch am Tisch. Gegen Thomas Halbasch spielte er einen konzentrierten ersten Frame, den er verdient für sich entscheiden konnte. In Frame 2 zeigte der Viersener Gegenwehr, pottete gut und glich aus. Ewald ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und erzielte mit dem Gewinn des Dritten den wichtigen Anschlusstreffer für’s Team. Das war Ewalds erstes gewonnenes Liga-Match und obwohl es für ihn sofort weiterging gab er seelenruhig noch schnell ein interessantes Video-Interview.

Nun denn, mit einem 1:2 ging’s in die nächste Runde. Ab hier begann der Spieltag richtig prickelnd zu werden, so z.B. im Spiel von Torben gg. Werner Wesselbaum. Im ersten Frame spielte der Viersener stark und gewann dementsprechend. Auch zum Ende von Frame 2 lag er vorne, aber genau zum rechten Zeitpunkt fand Toben durch ein starkes 19er Break zurück in’s Match und glich auf Schwarz aus. Die Partie war jetzt hochwertig. Beide breakten, Torben am Ende die eine schwarze Kugel mehr und die Partie ging an Aachen, ein wichtiger Matchgewinn, denn auch an einem anderen Tisch tat sich Bemerkenswertes.
Ewald musste nun ran gegen Rainer Thiel und spielte einen überragenden ersten Frame, der Endstand von 71:16 soll hier Aussage genug sein! Aber auch Rainer bewieß Qualitäten und glich nach gefluketer Brauen sowie Blau und Pink aus, doch unser Meister des zurückgezogenen Balles ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und spielte einen starken dritten Frame. „Was für ein Ball“ kam es über die Lippen des hinschauenden Steve (testete am Nebentisch außer Konkurrenz Viersens Auswechselspieler Bernd Eickers), als Ewald eine lange Rote lochte und den Spielball zu sich zurückzog. Dieser Art gab es mehrere Szenen. Folgerichtig holte Ewald dann auch Frame und Match, ein Pink-Fluke half, Schwarz rein, Klappe zu!!

Nicht ganz so hochwertig ging’s zu zwischen Georg und Thomas Halbasch, drei zähe Frames wurden ausgetragen, letztendlich behielt unser Routinier die Oberhand und bescherte uns eine 3:0-Runde zum zwischenzeitlichen 4:2.
Es gab also keinen Grund, für die dritte und letzte Runde die Konzentration sinken zu lassen. Einen weiteren positiven Schub brachte das Erscheinen unseres Erste-Mannschaft-Spielers und ASC-Obersportguru Eugen, der ab jetzt mitfieberte. Für Georg brachte der Käpt’n nun Steve, der sich nach „ereignisreichem“ letzten Spieltag heute erstmal sichtlich wohl fühlte in seiner Rolle als Ersatzmann. Jetzt musste er ran und das gleich gegen Rainer Thiel. Steve wollte alles geben und nichts anbrennen lassen, spielte vom ersten Ball an hochkonzentriert. Nach einer Menge guter Pots, auch von der längeren Sorte brauchte Rainer in beiden Frames auf Braun bereits Snooker, Nachdem Steve in Frame 2 dann gar aus Snookersituationen heraus lochte war Rainer endgültig „erlegt“ und Steve sicherte mit seinem bisher vielleicht besten Ligamatch den Moment des gewonnenen Spieltags. Das war gut, denn für Ewald gegen Werner Wesselbaum war letztendlich nichts mehr zu holen (0:2). Torben spielte die dritte Runde gegen Bernd Eickers (kam für Thomas Halbasch). Torben spielte in Frame 1 seinen vielleicht besten Frame an einem Liga-Spieltag und gewann ihn sehr deutlich. In Frame 2 wurde es dann enger, Torben lag zurück und legte einen Snooker. Auf diesen gab sich Bernd 5 x ein Miss, welches Torben dankend annahm. Da Ewald und Steve bereits durch waren, erfüllte Troben durch Lochen der letzten Bälle den Wunsch des Teams, einen dritten Frame zu verhindern und sicherte das standesgemäße und verdiente 6:3 für die ASC-II – Potter. Großer Dank mal wieder an Werner, der nicht zum Zuge kam, aber als Trainingspartner und Fan half, den Sieg zu sichern.
So verließen 2 Klein-Limousinen Anrath, aber es schallten noch Gesänge durch das Dorf „Hurra Hurra die Aachener war’n da!!!“

Aktualisiert ( Sonntag, 25. Januar 2009 21:46 )
 

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